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Anmerkungen zum Text
(1) Leydecker, Gunter: Erdbebenkatalog für die Bundesrepublik Deutschland mit Randgebieten für die Jahre 1000-1981. (= Geologisches Jahrbuch, Reihe E Geophysik.30), Hannover 1986, hier S.23. Andere, wissenschaftlich weniger zuverlässige Darstellungen geben eine Stärke von 6,5 bis 7 auf der alten Richterskala an. [zurück zum Text]
(2) Die Quellen zum Erdbeben von 1356 sind zusammengestellt bei Wackernagel, Wilhelm: Das Erdbeben von 1356 in den Nachrichten der Zeit und der Folgezeit bis auf Christian Wurstisen. In: Basel im 14. Jahrhundert, hrsg. von der Basler historischen Gesellschaft, Basel 1856, S.211-250. Deswegen konnte im Folgenden auf den Einzelnachweis der Belegstellen verzichtet werden. Für die Darstellung wurden die Berichte folgender bei Wackernagel zitierten Chronisten herangezogen: Das rothe Buch von Basel, 1357 (Wackernagel S.225ff.); Fritsche Closener und Jakob Twinger von Königshofen, 1362 und 1382 /Wackernagel S.229f.); Eberhard Müller, 1380 (Wackernagel S.231); Limburger Chronik, 1398 (Wackernagel S.232); Basler Chronik, Anfang 15. Jahrhundert (Wackernagel S.233).Konrad Justinger, 1421 (Wackernagel S.234f.); Aeneas Silvius, 1438 (Wackernagel S.235; Wernher Schodoler, 1525 (Wackernagel S.239f.); Chronik der Römischen Kaiser, 1542 (Wackernagel S.241); Sebastian Münster, 1544 (Wackernagel S.241); Johannes Stumpff, 1548 (Wackernagel S.242ff.); Konrad Wolffhardt, 1557 (Wackernagel S.244f.); Gilg Tschudi, 1570 (Wackernagel S.245f.); Christian Wurstisen, 1577 bzw. 1580 (Wackernagel S.246ff.).[zurück zum Text]
(3) In den Jahren zuvor hatte es in Europa eine Reihe von Beben gegeben, die nicht so stark waren wie das Baseler Beben, aber mehr Opfer forderten, so etwa im Jahr 1303 in Griechenland (10.000 Tote), 1328 in Norcia/Italien (5.000 Tote) und 1348 in Villach (5.000 Tote). Fünf Jahre nach dem Erdbeben in Basel sollte ein weiters Beben in Basilicata/Italien 4.000 Opfer fordern. Vgl. Mayer-Rosa, Diether: Erdbeben. In: Lexikon des Mittelalters 3, Sp. 2125-2126. [zurück zum Text]
(4) Zur Quellendiskussion vgl. Wackernagel (wie Anm.2) S.213ff.; Müller, Christian Adolf: Die Burgen in der Umgebung von Basel und das Erdbeben von 1365. In: Basler Zeitschrift 55 (1956), S.25-74, hier S.28ff.[zurück zum Text]
(5) Heinrich von Deissenhofen weilte am 18.Oktober in Konstanz am Bodensee, wo er das Beben deutlich spürte und wichtige Informationen zum zeitlichen Ablauf der Katastrophe notierte. [zurück zum Text]
(6) Vgl. Meier-Riva, Karin/ Rippmann, Dorothée: Basel, 18. Oktober 1356: Sechs Augenzeugen berichten. 6 Hörgeschichten zum Basler Erdbeben von 1356, Basel 2002. Gedruckt in: Schweizerischer Pool für Erdbebendeckung, Geschäftsbericht 2001 (Bern 2002), S.17− 25, hier S. 17. [zurück zum Text]
(7) Vgl. Meier-Riva/Rippmann (wie Anm.6), S.20. [zurück zum Text]
(8) Wackernagel (wie Anm.2 ) S.225f. [zurück zum Text]
(9) Die Nachricht Konrad Justingers aus dem Jahr 1421 (Wackernagel S. 234), der Brand habe ein halbes Jahr gewütet (gieng füre an und bran ein halb jar an einander) dürfte zu einer der eingangs erwähnten Übertreibungen gehören. [zurück zum Text]
(10) Johannes Stumpf berichtet (Wackernagel (wie Anm.2) S. 242), es seien sogar Menschen durch die ausbrechende Hungersnot ums Leben gekommen.[zurück zum Text]
(11) Sebastian Münster, Johannes Stumpf, Gilg Tschudi (wie Anm.2). [zurück zum Text]
(12) Basler Chronk, Christian Wurstisen (wie Anm.2). [zurück zum Text]
(13) Konrad Justinger, Werner Schodoler (wie Anm.2). [zurück zum Text]
(14) Diese Quelle (Wackernagel (wie Anm.2) S.241) erscheint aber schon deshalb weniger glaubwürdig, da auch von der Zerstörung der Baseler Hochschule berichtet wird, die 1356 noch nicht bestanden hat und erst 1460 errichtet wurde. [zurück zum Text]
(15) Wackernagel (wie Anm.2) S.216. [zurück zum Text]
(16) Vgl. Müller (wie Anm.4), S.34. [zurück zum Text]
(17) Vgl. Sieberg, A.: Beiträge zum Erdbebenkatalog Deutschlands und angrenzender Gebiete für die Jahre 58 bis 1799. In: Mitteilungen des Deutschen Reichs-Erdbebendienstes (Berlin) 2 (1940), S.38. [zurück zum Text]
(18) Siehe hierzu ausführlich Müller (wie Anm.4). [zurück zum Text]
(19) Vgl. dazu Müller (wie Anm.4), S. 68ff. [zurück zum Text]
(20) Müller (wie Anm.4), S. 67. [zurück zum Text]

