Zu sehen ist die Burg Sooneck
Burgenlexikon - Dr. Stefan Grathoff

Anmerkungen zum Text:

Anmerkungen 1 - 10

(1) Das Steinenschloss wird in der einschlägigen Burgenliteratur meist nur unter baugeschichtlichen Gesichtspunkten behandelt. Zusammenfassend: Kunstdenkmäler S.11-32 zur allgemeinen Geschichte, S.508-509 zu Thaleischweiler, S. 520-524 zum Steinenschloss - Biundo, Geschichte - Stein, Burgen S. 23-26.
(2) Christmann, Siedlungsnamen S.587-588 Art. Thaleischweiler - Lüder S.172 verwirft frühere Identifizierungen mit der Wüstung Hohenstein bei Schopp oder dem Atzenstein in der Gemarkung Höheinöd - Kunstdenkmäler S.520.
(3) Böhme, Burgen 2 S.57.
(4) Annales Sancti Disibodenbergenses S.30: Castrum Sarebrucha comitis Symonis iussu imperatoris confractum cum aliis tribus castris eiusdem comitis.
(5) Kunstdenkmäler S.12 u. 18 - Lüder S.171.
(6) Grundlegend zur Geschichte der Grafen von Saarbrücken Ruppersberg, Geschichte und Werle, Machtstellung.
(7) Stein, Burgen S.24 sieht eine Erbauung durch Graf Emich I. im Zusammenhang mit dem Reichsland und einen Übergang an die Grafen von Saarbrücken - Stein, Grundrisse S.1832.
(8) Biundo, Geschichte, S. 17. Die Emichonen (Toussaint, Grafen S.204 - Seiler, Hochstift.) waren sukzessiv über Kirchenlehen in den nördlichen Teil des Wormsgaus eingedrungen. Dabei war es ihnen gelungen, als Lehensgrafen der Salier in weiten Teilen in die Nachfolge der Zeisolf- Wolframe einzutreten.(Werle, Hausmachtpolitik S. 283f.) Im Jahre 1100 wird Emich I., bekannt unter dem Beinamen 'der Kreuzfahrer' als Graf im Wormsfeld und Nahegau bezeichnet;(11) als Inhaber der Grafschaft im Speyergau, in deren Bereich das Steinenschloss lag, wird dagegen ausdrücklich der Bischof von Speyer genannt.( Remling, UB Bi Speyer S.69 Nr.70) Erst Graf Friedrich I. von Leiningen wird es Ende des 12. Jahrhunderts gelingen, als kaiserlicher Landvogt und Vogt des Klosters Limburg, auch im Speyergau und im Gebiet um das Steinenschloss Fuß zu fassen. Als Erbauer der Burg kann Emich I. demnach kaum in Betracht kommen, da ihm im Bereich der Feste Anfang des 12. Jahrhunderts noch die materielle und rechtliche Grundlage gefehlt hat.( Heiberger, Schloss S.8. )
(9) Heß-Gotthold, Hausmacht S.7 u. 37 - Lüder S.189 - Heuermann, Hausmachtpolitik S.63 - Büttner, Erzbischof S.396.
(10) Stein, Wehrgeographie S.3f. verweist auf die Verbindung von der Madenburg in den Raum Pirmasens und die Straßen durch die Täler der Pfrimm, des Speyerbaches und der Isenach.

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Anmerkungen 11-22

(11) Werle, Machtstellung S.24 - Lehmann, Bliesgaue S.254. nennt ihn Folmar von Blieskastel - Hoppstädter/Herrmann 2, S.65 verweisen Folmar in den Familienzweig Metz-Lunéville- Vgl. zur Genealogie der Folmare von Blieskastel, Metz, Huneburg und Saarwerden: Crollius S.69 und 75 - Herrmann, Geschichte 2, S.47 u. 50 - Herrmann, Grundzüge S.58.
(12) MGH. Dipl. Reg. DH IV, Nr. 324. Bei der Übertragung der Abtei Wadgassen im Jahre 1080 wird er zum ersten Mal als Graf im Saargau bezeichnet - Vgl. Ruppersberg, Geschichte, S.66.
(13) Herrmann, Geschichte S.47 - Herrmann, Stande.
(14) Werle, Machtstellung S.24 und Hoppstädter/Herrmann 2, S.65.
(15) Ruppersberg, Geschichte, S.64f. - Kolbe S.9. Im Jahre 999 hatte Otto III. Burg und Markt Saarbrücken der Metzer Kirche geschenkt. Nach einer Belagerung während der sog. Moselfehde im Jahre 1009 (Annales Altahenses Maiores S.790) entzog Heinrich II. dem Bischof die Feste. Sie fiel dann als Königslehen an Herzog Friedrich von Lothringen. Der überwies am 3. April 1065 kurz vor seinem Tod das castellum Sarebrucca dictum in pago Sargowe...in comitatu Folmari situm seinem Bruder, dem Bischof Adalbero III. von Metz (MGH. Dipl. Reg. DH IV, S.185, Nr. 143 - Jungk Nr.39).
(16) vgl. hierzu: Herrmann, Grundzüge S.57f.
(17) Pöhlmann, Geschichte, S.61 u. 65. Bischof Hermann stand seit dem Frühjahr 1076 zuammen mit Bischof Adalbero von Würzburg in Opposition zum Kaiser und befürwortete das Gegenkönigtum Herzog Rudolfs von Rheinfelden. Die Übertragung der Burg Saarbrücken an Graf Sigebert wäre somit ein erster Schritt zur Entmachtung des Bischofs gewesen.
(18) Liber de unitate S.256.
(19) Hoppstädter/Herrmann 2, S.67f.
(20) Jungk Nr.48.
(21) Der Zusammenhang der ersten Nennung 1123 und der Beendigung der aggressiven Politik Erzbischof Adalberts im salischen Hausmachtbereich südlich von Mainz in dieser Zeit bietet sich an.
(22) Zum verbliebenen Metzer Besitz an der Blies vgl. Hoppstädter/Herrmann 2, S.82ff. - Gerlich, Besitz.

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Anmerkungen 23 - 29

(23) Hoppstädter/Herrmann 2, S.62-65 - vgl. Köhne, Ursprung S.203f.
(24) Werle, Machtstellung S.35. - Doll, Vögte S.263f.
(25) Der Überlieferung nach war Heinrich IV. zu der Versammlung auf der okkupierten Burg eingeladen worden, er hatte sich dazu aber nicht überreden lassen. Stattdessen besetzte er mit großem Truppenaufgebot den Rheinübergang bei Oppenheim und verhinderte das Treffen. So kam es im Oktober 1076 zu einer Fürstenversammlung auf eindeutig 'eigenem' Boden, in der Kaiserpfalz Tribur. Meyer von Knonau 2, S.727f. - Bertoldi Annales S.286 zum Jahr 1076 - Giesebrecht S. 1136 - Boos,Geschichte S.331.
(26) Werle, Trifels S.113.
(27) Er wird als "quidam ex capitaneis Germaniae" bezeichnet, was wohl auf einen edelfreien Stand hinweist - Nach Bosl S.91 bedeutete um 1100 der Usus der Dienstmannen und wenig später auch bei Königsministerialen, sich nach dem Burgsitz zu nennen, eine Anerkennung des Prinzips der Erblichkeit auch für ministerialische Dienstmannlehen.
(28) Zum Trifels: Biundo, Trifels, Biundo, Erzbischof - Sprater, Trifels - Sprater/Stein, Trifels mit reichem Literaturverzeichnis zum Trifels - Schreibmüller, Trifels S.245 - Werle, Trifels S.116f.
(29) Reichenbacher Schenkungsbuch S. 450 - Werle, Machtstellung S.23f. u. 36 - Werle, Trifels S.117 und 125f. - Stein, Burgen S. 171 - Zur baugeschichtlichen Datierung: Bernhard/Barz S.153.

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Anmerkungen 30 - 38

(30) Werle, Trifels S.112f., 116, 123ff. - Werle, Hausmachtpolitik S. 322 - vgl. Biundo, Kaiserzeit S.68f.
(31) Remling, Geschichte Bischöfe S.315: Johann war der Sohn des Grafen Wolfram und dessen Ehefrau Atzela, einer wohl illegitimen Tochter Heinrichs III. Wolfram hatte zwei Söhne und eine Tochter, Johann, Zeisolf und Adelheid. Wolframs Bruder Zeisolf war somit der Vater Diemars. Nach Doll, Stifterfamilie S.5 wird sie als seine Nichte und Universalerbin bezeichnet (!).
(32) Adelheid und Heinrich gaben ihre ausdrückliche Zustimmung zur Übergabe des Trifels - Den 'H. comes Argent.' aus der Urkunde haben Sprater, Gralsburg S.12 und Schreibmüller, Trifels S.245 noch als Graf Hugo VII. von Egisheim angesehen.
(33) Doll, Stifterfamilie S.3.
(34) Konrad von Mörlheim war wie Diemar von Trifels in der selben Gegend rechts des Rheins begütert. Auch er schenkte 1109 einen Großteil seiner Erbgüter dem Reformkloster Hirsau und trat dort ein (Württ. UB 1, S.338 Nr. 267) - Während Diemars Machtstellung links des Rheins wohl nur auf dem Trifels und einigen salischen und Straßburger Lehen basierte, stützte sich Konrad von Mörlheim auf Eigengüter im Lutramsforst, im wesentlichen aber auf Straßburger Lehen. Diese Gemeinsamkeiten haben bei der Bestimmung der Familienzugehörigkeit Diemars schon oft zu Verwechslungen geführt. In der Generation Konrads ist auch ein Diemar von Mörlheim nachgewiesen. Diemar von Röttingen, der ebenfalls Lehensträger der Straßburger Kirche war, wird u.a. von Medding, Burgen S.16 mit Diemar identifiziert. Die Zugehörigkeit Diemars zur Familie von Mömpelgard, die auf der Lützelburg im Elsaß saß, kann ausgeschlossen werden - Werle, Fundatoren S.75.
(35) Werle, Trifels S.124 u. 127 - Werle, Hausmachtpolitik S.325f. - Werle, Fundatoren S.76f. Um 1170 verzichteten sie auf Ansprüche an der Kapelle zu Mörlheim zugunsten der Mörlheimer Gründung Eußerthal (Jungk Nr.108).
(36) Wohl mit gutem Grund: Denn von 1082 bis 1100 wurde der Salierfreund Otto von Staufen, der Bruder Herzog Friedrichs von Schwaben, Bischof in Straßburg - Zur lehnsrechtlichen Bindung Diemars von Trifels an die Straßburger Kirche und zur ausgebliebenen Übergabe des Trifels an das Bistum Straßburg s. Werle, Trifels S.127 und Heß-Gotthold, Hausmacht S.34f.
(37) Hoppstädter/Herrmann 2, S. 248.
(38) MGH. Dipl. Reg. DH IV, S.493, Nr. 371: Odnandus de Trifelss unterzeichnet 1085 eine Urkunde Heinrichs IV. - Nach Biundo, Kaiserzeit S.68 war Ottnand Burgverwalter auf dem Trifels für Hermann von Salm gewesen und dann als Reichsministerialer in die Dienste Heinrichs IV. getreten. Als Beleg wird der 1113 erwähnte Reichsministeriale Heinrich von Trifels angeführt, der aber erst nach der Rückgabe des Trifels durch Erzbischof Adalbert von Mainz erscheint.

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Anmerkungen 39 - 49

(39) In der letzten Hälfte des Jahrhunderts war sie über Atzela, die wohl illegitime Tochter Heinrichs III. an Wolfram, den Vater der Adelheid gekommen. Da die Ehe der Adelheid mit Heinrich von Tübingen kinderlos blieb, war sie somit wohl an Bischof Johann gefallen. 1180 urkundet Ulrich II. von Speyer in castro nostro Chestenburc (Remling, UB Bi Speyer 1, S.120, Nr.105) - Remling, Maxburg S. 22ff. die Erbauung der Reichsburg Kästenburg in die Zeit Heinrichs II. - Hans, Burgenpolitik S. 23 - Nach Lehmann, Speyergaue S.305f. ist die Burg erst 1231 im bischöflichen Eigentum (Remling, UB Bi Speyer S. 189f., Nr. 182 u. 183).
(40) Doll, Stifterfamilie S.3ff. vermutet, dass die Burg im Rahmen der Stiftung des Klosters Hördt durch Hermann von Staufenberg 1103 an das Hochstift gekommen ist, weil über Adelheid eine Erbengemeinschaft der Zeisolf-Wolfram zu den Grafen von Staufenberg bestanden habe - Hoppstädter/Herrmann 2, S.295 - Pöhlmann, Regesten S.65 Nr. 205 die Nennung der Burg Leimersheim.
(41) Am 6.1.1100 schenkte Bischof Johann das "castrum nostrum Meistersele" dem Domkapitel (Remling, UB Bi Speyer S.69 Nr.70 - Haselier, Territorium S.13 und Bosl S.234 - Medding, Burgen S.26 u. 45 - Würdtwein, Subs. 10, S.352: 1186 erscheint Herrmann von Meistersel als Reichsdienstmann unmittelbar nach Simon von Saarbrücken als Zeuge in einer Urkunde bezüglich des Lauberwaldes - Eine Baubeschreibung der Burg bei Pohlit, Ruine.
(42) Vielleicht mit Hilfe der Pfalzgrafen im 13. Jahrhundert erbaut, war sie zunächst Lehen der Speyerer Bischöfe und fiel 1255 (erste Nennung) an Albrecht von Lichtenstein.
(43) Das bestreitet z.B. Lehmann, Speyergaue S.232f. Für ihn ist Burg Meistersel eine Gründung Friedrichs I. Auch Spangenberg und Lindenfels seien im Jahr 1100 noch nicht gegründet gewesen (Lehmann, Speyergaue S.304f.). Spangenberg wird erstmals 1317 erwähnt und auch das leiningische Erfenstein ist wohl erst nach der leiningischen Teilung 1137 erbaut worden. Erst 1272 erscheint Heinrich von Erfenstein als Burglehnsmann Bischof Friedrichs von Speyer auf der Kästenburg (Lehmann, Speyergaue S.355 u.360) - Stein, Burgen S.102 u. 115.
(44) Bosl S. 237 Heinrich von Krobsburg ist am 29.8. 1210 bei der Rückgabe der Burg durch Konrad von Zollern an das Hochstift Speyer bezeugt.
(45) Das Hochstift Speyer war nördlich des Trifels begütert. Der westliche Abschnitt des Annweiler Tals, der partiell aus altem salischen Hausgut bestand, sowie östlich vorgelagerte Gebiete, gehörten teilweise bereits dem Kloster Weissenburg bzw. dem Kloster Hornbach. Vgl. hierzu die Karte der Weissenburger Besitzungen bei Schweer, Weissenburg S.29.
(46) MGH. Dipl. Reg. DH IV, S.506, Nr.381 - Remling, UB Bi Speyer S.62, Nr.63 - Haselier, Territorium S.10.- Doll, Vögte (Protokoll) S.12 setzt die Grafschaft Lutramsforst mit dem gesamten Speyergau gleich. - Weinfurter, Herrschaftslegitimation, S.89, Anm. 165 - vgl. Kaul, Grafen zieht S.8f. die Westgrenze von der Quelle der Sauer über die Wasserscheide zwischen dem Speierbach und dem Schwarzbach bis Johanniskreuz und Harterkopf - Bereits am Tage zuvor, am 11. Januar 1086, hatte Heinrich IV. dem Speyerer Bischof ein Gut in der "villa Lutera" geschenkt, das seiner Nichte Mathilde von Tuszien gehört hatte (MGH. Dipl. Reg. DH IV, S.505, Nr.379) - vgl. dazu Heß-Gotthold, Hausmacht S.14f.
(47) Koehne, Ursprung S.145 u.183 - Remling, Geschichte Bischöfe S.315 - Doll, Vögte (Protokoll) S.11.
(48) Vgl. Koehne, Ursprung S.145, 156ff., 180-183 u. ebd. S.160-164 - Doll, Vögte (Protokoll) S.15f. - Doll, Vögte S.267ff. - Beyerle, Wehrverfassung S. 70.
(49) Doll, Vögte S.245ff. u. 263. - Doll, Vögte (Protokoll) S.6f. u. 16f. - Koehne, Ursprung S.181.

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Anmerkungen 50 - 55

(50) Zur Geschichte: Doll, Pirminskloster - Remling, Geschichte Abteien 1, S. 53-87 - Drumm, Geschichte geht auf das Kloster nur am Rande ein.
(51) Doll, Pirminskloster S.125 - Neubauer, Regesten Nr. 11, 20 u. 23.
(52) MGH. Dipl. Reg. 2/2, S.405, Nr.9. Den Hof Lautern hatte Otto III. zusammen mit dem Wasgauforst 985 seinem Vetter, dem Salier Otto von Worms geschenkt.
(53) Doll, Pirminskloster S. 131 - Doll, Kloster S.101f. - Hoppstädter/Herrmann 2, S.58.
(54) MGH. Dipl. Reg. DH IV, S.315, Nr. 249 - Neubauer, Regesten Nr. 32.
(55) Doll, Pirminskloster S.130f. - Vgl. aber Pöhlmann, Geschichte S.39.

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Anmerkungen 56 - 65

(56) Pöhlmann, Geschichte, S.61. Zur Abtreihe siehe Remling, Geschichte Abteien 1, S.53-87, bes. S.61-64.(57) Jungk Nr. 43 - Crollius nennt S.239 Winither 1078 als Abt in Lorsch und 1087 als Bischof in Worms - Im Chronicon Laureshamense wird S.409 Winither zwischen 1077-1080 als Zeuge genannt.(58) Chronicon Laureshamense S.421, vgl. ebd. S.429 und 434.(59) Schannat S.347 - Seiler, Hochstift S.46.
(60) Meyer von Knonau 4, S. 42.
(61) Ruppersberg, Geschichte, S.69. - Crollius gibt das Jahr 1090 als Todesjahr an.
(62) Werle, Machtstellung S.32 - Doll, Vögte S.249 - Seiler, Hochstift S.21f. - Werle, Studien S.80ff. Graf Werner von Maden-Kirburg-Markgrö-ningen hielt vom Erzstift Mainz die Grafschaft Maden im Hessengau. er hatte die Vogtei über die Wormser Abtei Weilburg, die speyerische Abtei Kaufungen und das mainzische Stift Fritzlar inne.
(63) Würdtwein, Nova 1, S.138. - Koehne, Ursprung S.166 -Doll, Vögte S.269 - Kaul, Grafen S.4 sieht Werner als Mitglied der Bolander an.
(64) Als solcher ist Graf Simon von 1141 bis 1166 bezeugt. Die Stellung der Saarbrücker als Hochstiftsvögte in Worms ist noch nicht ganz geklärt. Hess-Gotthold, Hausmacht wendet sich S.9 gegen eine noch frühere Übernahme der Wormser Vogtei durch die Saarbrücker.
(65) Werle, Studien S.82 - Koehne, Ursprung S. 166.

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Anmerkungen 66 - 74

(66) Herrmann, Geschichte S.49 identifiziert diesen Gottfried als Grafen von Kirkel - Haselier, Territorium S.11.
(67) MGH. Dipl. Reg. DH IV, S.626, Nr.396 - Remling, Ub Bi Speyer S.64, Nr.66 - Werle, Machtstellung S.25 - Pöhlmann, Geschichte, S.40 - Weinfurter, Herrschaftslegitimation S.89.
(68) MGH. Dipl. Reg. DH IV, S.626, Nr. 464 - Neubauer, Regesten Nr. 33 die Schenkung der Abtei Hornbach 1087 u. ebd. Nr. 34 die Schenkung der Vogtei.
(69) Heidrich, Bischöfe S.206.
(70) Das häufige Vorkommen des Namens Hermann macht eine familiäre Zuordnung bisher nicht möglich. - Doll, Stifterfamilie schließt S.3 eine Verwandtschaft des Hornbacher Vogtes Hermann mit Hermann, dem Stifter des Klosters Hördt aus. Die Zuordnung der Herkunft Hermanns zur Familie Spiegelberg (so etwa Remling, Geschichte Abteien 2, S.21 u. 319, Geschichte, Ub Bi Speyer S.82 Nr. 76 im Kopfregest und Baumann, Geschichte S.1ff. u. S.18-22) ist aus späteren Quellen konstruiert - Der von Toussaint, Grafen S.31 erwähnte Hermann von Leiningen, wohl ein Bruder Emichs I., kommt für unseren Zusammenhang nicht in Frage, ebenso wie die von Doll, Pirminskloster S. 134 Anm. 162 und Hoppstädter/Herrmann 2, S.246 u. Stammtafel 4 im Anhang angesprochenen Grafen von Lunéville, die auch den Namen Hermann führten. Der dort 1070 nachgewiesene Hermann wäre somit der Sohn des Grafen Folmar, des Grafen in der Saargaugrafschaft gewesen - Bosl S.238f. - Palatia Sacra 3, S.84f.
(71) Doll, Stifterfamilie S.3. verwirft in seiner genealogischen Untersuchung jeden Zusammenhang des Stifters Hermann mit der Familie Spiegelberg. In einer Bestätigungsurkunde Papst Innozens II. für Hördt von 1139 wird Hermann nachträglich als "illustris quondam vir Hermannus comes" bezeichnet, Friedrich I. nennt ihn 1155 postum "vir illuster".
(72) Büttner, Vogteientwicklung S.343f. und 364f.
(73) MGH. Dipl. Reg. DH IV, S.665, Nr.489 - Neubauer, Regesten Nr. 35 - Koehne, Ursprung S. 163.
(74) Bosl S.94 - Doll, Pirminskloster S.133f. - Büttner, Vogteientwicklung S.352f.

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Anmerkungen 75 - 80

(75) Vgl. dazu Antonow, Planung S.215ff., bes. S.361-364.
(76) Werle, Machtstellung S.26.
(77) Drumm, Geschichte S.7.
(78) Ähnlich Pöhlmann, Geschichte, S.5. Für ihn hat Bischof Bruno von Speyer die Vogtei seinem Bruder Friedrich übertragen, er schließt aber auch den Weg der Erbschaft nicht aus, wenn Gisela die Tochter und Erbin des Vogtes Hermanns gewesen ist - Doll, Pirminskloster S.137f. vermutet, dass Friedrich und dann sein Sohn Simon entweder mit dem früheren Vogt Hermann verwandt gewesen sind, oder die Vogtei vom Speyerer Bischof als Lehen empfangen haben - Vgl. zur wirtschaftlichen Bedeutung Hornbachs die Einrichtung der Münze um 1135 (Neubauer, Regesten Nr.36 u. 41 (a.1163), hierzu Braun von Stumm S.73 - Gerlich, Landeskunde, S.372ff. - Hoppstädter/Herrmann 2, S.97.
(79) Ruppersberg, Geschichte S.92f. - Kremer, Geschichte S.131ff. hält Gisela für eine Tochter Herzog Dietrichs und für eine Schwester Simons I. von Oberlothringen (den meint wohl auch Werle, Machtstellung S.25) - Doll, Vögte S.261.
(80) Neubauer, Regesten Nr. 36 (1135) - Remling, Geschichte Abteien 1, S. 65 - Kunstdenkmäler S.13 - Pöhlmann, Geschichte, S.55.

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Anmerkungen 81 - 85

(81) Die Angaben der Karte nach Pöhlmann, Geschichte, S.5f.
(82) Neubauer, Regesten Nr.226 - Zum Hornbacher Besitz um Wilgartswiesen siehe Christmann, Pirminius.
(83) Doll, Reichsland S.23f. - Christmann, Glanmünchweilerer Weistum - vgl. das Weistum von Glanmünchweiler von 1456, in: Jungk, S.233-236. (84) Vgl. Neubauer, Regesten Nr.14, 22, 38, 41, 44, 47, 140, 182 - Heß-Gotthold, Hausmacht S.34 - Ruppersberg, Geschichte, S.71f. Im Jahre 1152 bestätigt Papst Eugen III. eine Güterübertragung in Burgalben an das Kloster Wadgassen. Später steckten im Holzland die Herrschaft Lemberg, der an Lemberg beteiligte Lehnsherr, das Herzogtum Lothringen und das Haus Zweibrücken und die Abtei Wadgassen in Burgalben ihre Rechte ab. Im Gericht Wallhalben haben später die Reichministerialen von Hohenecken umfangreichen Besitz erworben, der dann den Leiningern zugefallen ist. Lehmann, Bliesgaue, S.274f. - Kunstdenkmäler S.11f. - Pöhlmann, Südwestgrenze S.593 - Christmann, Königsland S.60.
(85) Kunstdenkmäler S.12f. u. 510. - Pöhlmann, Geschichte, S. 43 u. 47f. zur geistlichen Zuständigkeit Hornbachs.

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Anmerkungen 86 - 92

(86) Dies sind vor allem der Reichsspruch von 1337 (Abgedr. bei Häberle, Reichsland S.155ff. Nr.11 und das Weistum von Glanmünchweiler von ca. 1330 (Neubauer, Regesten S.214ff. - Zur allgemeinen Diskussion der Grenzproblematik Heß-Gotthold, Hausmacht S.48ff. - Hoppstädter/Herrmann 2, S.84 - Werle, Hausmachtpolitik S.325.
(87) 1272 hielten die Grafen von Homburg die Vogtei über Waldfischbach (Neubauer, Regesten Nr. 104), die Vogtei über das Holzland lag später in der Hand der Grafen von Saarwerden - Doll, Reichsland S.27f. mit weiteren Belegen - vgl. die Karte in Alter, Pfalzatlas 2, Blatt 145 Karte, aus der auch im Jahre 1803 noch eine Grenzlinie Burgalben-Trippstadt erkennbar ist - vgl. Heß- Gotthold, Hausmacht S.50 - Vgl. zur Herrschaft Wilenstein und Homburg Lehmann, Bliesgaue S.34-45 und 175-227.
(88) Graf Ludwig II. schenkt 1179 sein Gut "Loyben in confinio Vosagi", das von dem Hermannsbach, der Moos- und Burgalbe und dem Hahnenberg begrenzt war, mit Zustimmung Landolfs von Wilenstein, der Ludwig das Lehen wieder überließ, dem Kloster. (vgl. oben Anm. 52 und unten Anm. 110). Herrmann, Geschichte 1, Regest S. 53, Nr.55 von August 1174. Inseriert in einer von Graf Simon I. von Saarbrücken bezeugten Urkunde von 1180 April 9-20: ebd. Nr. 65, vgl. ebd. Nr.66 und S. 645f.(Würdtwein, Subs. 10, S.350 und 12, S.109 Nr.33) - 1184 erscheinen Landolf und Gerwin von Wilenstein in einer Urkunde der Abtei Eußerthals bezüglich des Lauberwaldes. Landolf ist 1184 scultetus in dem zu Wilenstein gehörenden Waldbezirk (Würdtwein, Nova 12, S.118 Nr.37). Landolf wurde auch zur Festsetzung der Grenzen des Kloster Otterberg hinzugerufen (Würdtwein, Monasticon S.257 Nr.38) - vgl. Werle, Fundatoren S.74-83.
(89) Christmann, Königshof bes. S.25.
(90) Anfang des Jahrhunderts bestand hier noch Aussicht auf territorialen Zugewinn, das Reichsland war keine geschlossene Einheit. So waren die elsässischen Landgrafen von Huneburg, die Herren von Homburg-Merburg und die Grafen von Blieskastel aber auch Mathilde von Tuszien und der Edelherr Heinrich von Laach im Reichsgebiet begütert: MGH. Dipl. Reg. DH IV, Nr.379 und 480; Werle, Machtstellung S.37 - Werle, Hausmachtpolitik S.423 - Eyer, Landgrafschaft S.165f. u. 173 - Zur Diskussion über die Identifizierung des Ortes Lutera und der Herkunft des Edelherren Heinrich vgl. Heß-Gotthold, Hausmacht S.14ff. und 19ff.
(91) Pöhlmann, Südwestgrenze, S.586f. u. 589f. mit einer detaillierten Grenzbeschreibung. 1357 werden die Grenzen mit den Punkten "kromme Birk off dem Schorleberge" und "von dannen hinder Bilenstein vorüber bitz zu dem Bremenraine und von dannen bitz zu den Staffeln und von dannen bitz zur Bartenfurt", also vom Schorlenberg an Burg Beilstein vorbei nach Südwesten bis nördlich von Langenstein bei Fehrbach, dem südlichsten Punkt des Reichslandes angegeben. Vgl. die Angaben im Wallhalbener Weistum (1531) und im Landstuhler Weistum abgedruckt bei Grimm, Weisthümer 5, S.671 und 669. Von den Staffeln verlief die Reichslandgrenze zunächst genau nördlich bis an den Schwarzbach. Die auf dessen Südufer gelegenen Orte Thalfröschen, Meisenbach (eing.) und Hohmühlbach gehörten schon dem Kloster Hornbach. Der Schwarzbach bildete bis zum Westende der Markung Rieschweiler die Grenze.
(92) Im Rahmen dieser Diskussion kommt der besitzrechtlichen Zuordnung der Burgen Orlebach in Oberauerbach und Einöd einige Bedeutung zu. Allenfalls die Burg in Einöd, kaum aber Oberauerbach bzw. Orleburg kann die Funktion von grenzsichernden Stützpunkten des Reiches gehabt haben, die die Saarbrücker Grafen vor einem Nachrücken nach Norden abhalten sollten. Denn es gilt zu bedenken, dass beide Orte nach Pöhlmann zum Vogteibereich des Klosters Hornbach gehört haben. Wenn wir eine Reichszugehörigkeit annehmen, müßte sich das Reich schon recht früh gegen eventuell saarbrückische Burgen auf Hornbacher Klostergrund durchgesetzt haben Pöhlmann, Geschichte, S.7f. - vgl. aber Pöhlmann, Südwestgrenze S.593f. Hoppstädter nimmt in Niederauerbach und Einöd sogar eine saarbrückische Residenz an.

Zum Literaturverzeichnis

Anmerkungen 93 - 97

(93) Hoppstädter/Herrmann 2, gibt S.288-296 sowie auf den Karten im Anhang eine detaillierte Aufstellung der Saarbrücker Besitzungen - Pöhlmann, Geschichte, S.6ff. - Kremer, Origines 2, S.249 u.307. Graf Simon I. von Saarbrücken vererbte bei seinem Tode um 1182 eine Besitzung in Eisweiler seinem Neffen Friedrich von Leiningen - Burg, Regesten S.16, Nr.11 und S.20, Nr.21. Im Jahre 1152 bzw. 1179 geben die Saarbrücker in Burgalben einige Allode an ihre Stiftung Wadgassen. Sie kamen später in den Besitz der Grafen von Zweibrücken-Bitsch. Das sog. Holzland um Waldfischbach fiel an das Kloster Hornbach, der Teil des Lauberwaldes zwischen Trippstadt und Leimen (Johanniskreuz) 1179 von den Saarwerden an das Kloster Eußerthal (Würdtwein, Nova 12, Nr.32, S. 107f. Vgl. oben Anm.104.
(94) Köllner, Geschichte S. 38: Burg Alt-Warsberg könnte als Lehen der Metzer Kirche schon früh im Besitz der Saarbrücker gewesen sein. Auch Burg Siersberg gilt als Gründung Graf Simons I. S. dazu Crollius S.180 und 188.
(95) Es ist aber auch anzunehmen,, dass kein Eigengut 'geopfert' werden sollte, das als Wald-, Acker-, Weide oder Pachtland gebraucht wurde bzw. Einkünfte versprach.
(96) In welchem Maße die Heidelsburg östlich des Steinenschlosses in diese Territorialpolitik eingebunden war, muß offen bleiben.
(97) Werle, Machtstellung S.24f. - Ruppersberg, Geschichte, S.62.

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Anmerkungen 98 - 102

(98) Spieß, Lehnsbrief. Die Urkunde ist der erste direkt überlieferte Lehnsbrief überhaupt - Gedr. bei Böhmer, Acta imp. Sel. S.68 Nr. 73 - Hess-Gotthold, Hausmacht S.9 - Böhn, Beiträge S. 55f.
(99) Zudem drohten die Bischofsstädte Mainz, Worms und Speyer im Verhältnis zu ihren Territorien endgültig in eine Randlage zu geraten - Werle, Saliergut S.107 - Werle, Hausmachtpolitik S.271 - Böhn, Beiträge S. 44 u. 55f.
(100) Meyer von Knonau 6, S.42 - Sein Nachfolger in Limburg wird der Klingenmünsterer Abt Stephan, der als kaisertreuer Abt dort wohl noch in der Zeit der kriegerischen Ereignisse von 1116 amtiert. Ruppersberg, Geschichte, S.90 - Hoppstädter/Herrmann 2, S.281. Bruno war Mönch in Lorsch, dann Domküster in Speyer, wahrscheinlich auch Abt in Limburg.
(101) Die betreffenden Quellen für das Jahr 1113 sind zusammengestellt bei Biundo, Regesten S.4- 6, Nr.4-12.
(102) Als Madenburg wird die Burg erstmals 1176 in Verbindung mit der Gräfin Ida von Madenburg genannt. Giesebrecht S. 1215f. hat das "castrum Beate Marie" zuerst mit der Madenburg identifiziert - Vgl. aber dazu Kolbe S. 49ff.

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Anmerkungen 103 - 108

(103) Falck, Geschichte S. 128f. "im Besitz der Mainzer Erzbischofswürde, fühlte sich der ehrgeizige Grafensohn als Territorialfürst".
(104) Ruppersberg, Geschichte, S.90f.
(105) Heß-Gotthold, Hausmacht S.35f. bezweifelt die Zugehörigkeit des Trifels zum Reichsgut. Sie nimmt die Bezeichnung des Trifels seitens des Kaisers als "in munitissima urbe sua Drifels" (vgl. Anm.132) und die Aufbewahrung der Reichsinsignien in der Feste als Beleg dafür, dass der Trifels zum salischen Hausgut gehört haben muß.
(106) vgl. Haselier, Territorium S.13.
(107) Mainzer Urkundenbuch 1, S.358f. Nr.451.
(108) Hoppstädter/Herrmann 2, S.69. Damit schob er ihm auch die Verantwortung für den Wormser Zwischenfall einen Monat vorher zu - Kolbe S.41ff. - Ruppersberg, Geschichte, S.81. Im September 1112 lag Heinrich V. kurz nach seiner Rückkehr aus Italien schwer erkrankt im Kloster Neuhausen bei Worms. Die Fürsten schienen mit Adalbert zusammengekommen zu sein, um die Konsequenzen des möglichen Todes des Kaisers zu beratschlagen. Dabei waren Wormser Bürger in das Kloster eingedrungen und hatten versucht, sich der "regalia" zu bemächtigen. Dies weist mit Sicherheit nicht auf die Reichsinsignien hin, sondern auf die "regalia" im Sinne von Herrschaftsrechten. Die Reichsinsignien werden erst 1125 nach dem Tod Heinrichs V. durch Herzog Friedrich von Schwaben von der Abtei Limburg auf den Trifels gebracht (Ekkehardi Chronicon S.264 - Koehne, Ursprung S.228f. - Kolbe S.44f. - Biundo, Wiprecht S. 2f. - Goerz, Regesten 1, S.485, Nr.1769 - vgl. Biundo, Regesten S.7, Nr.17 erwähnt Burg Hammerstein als Aufbewahrungsort. Erst 1153 werden sie nach einigen Unterbrechungen von Barbarossa in die Pfalz Hagenau überführt. Hier blieben sie bis 1208. Vgl. dazu Leistikow S. 88 und Sprater, Reichskleinodien - Sprater, Gralsburg, S. 15 und S. 61-64.

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Anmerkungen 109 - 118

(109) Die Gefangennahmne Adalberts wird in fast allen Annalen und Chroniken erwähnt. Eine Zusammenstellung bei Böhmer/Will 1, S.246ff. Nr. 27 - vgl. Meyer von Knonau 6, S.263.
(110) Der Erzbischof lehnte brüsk mit den ihm in den Mund gelegten Worten ab: "Ich werde sie nicht zurückgeben, solange ich lebe, und nicht umsonst will ich euch dienen". Die propagandistische Wirkung dieser Überlieferung spricht für sich.
(111) Ruppersberg, Geschichte, S.82f.
(112) Zu den Gründen Pettke, Kanzlei S.274 - Zum Ort der Gefangennahme und Inhaftierung Adalberts vgl. Kolbe S.50f. - Hausmann, Reichskanzlei S.33 - Koehne, Ursprung S.230-235.
(113) Böhmer/Will 1, S.249, Nr. 32
(114) Werle, Hausmachtpolitik S.325f.- Codex Laureshamensis S.401, Nr.133 - Chronicon Laureshamense S.420 - Bosl S.220f. Ein Konrad, Werner und Heinrich von Trifels sind als Reichsdienstmannen in einer Urkunde Heinrichs V. von 1113 belegt. Ihnen folgen 1123 Heinrich von Neukastel (eine Nebenburg des Trifels) und bereits 1128 Werner von Bolanden.
(115) Meyer von Knonau 6, S.275 - vgl. Ann. Pegav. S.251: "in munitissima urbe sua Drivels" - vgl. ebd. zum Hammerstein und Annales Pegavienses S.154f. zur Funktion der Blankenburg als "Staatsgefängnis".
(116) Böhmer, Reg. Imp. 5/1, S.243, Nr. 1054 - Der Tausch ist in dem Stadtrechtsprivileg Friedrichs II. für Annweiler vom 14. September 1219 erwähnt. Bisher wurde allgemein angenommen, Herzog Friedrich habe Annweiler im Zusammenhang mit seinem Rheinfeldzug 1116 erworben. 1219 wird die Einheit von Burg und Stadt ausdrücklich betont und mit der materiellen Versorgung der Burg in Verbindung gebracht - Vgl. Codex Laureshamensis S.197 - Chronicon Laureshamense S.420 - Stein, Burgen S.73 - Heuermann, Hausmachtpolitik S. 63 - Graf, Herzog S.42 - vgl. zur Frage, ob Annweiler Reichs- oder Hausgut war Werle, Hausmachtpolitik S.326 Note 276 - Bosl S.219.
(117) Böhmer/Will 1, S.258 Nr.76 - Koehne, Ursprung S.231f. - Pettke, Kanzlei S.275 - Schmitt, Erzbischof S. 8 - Speer, Lothar S.72 - Kolbe S.62ff. - Büttner, Erzbischof S.397 - Meyer von Knonau 6, S.338ff.
(118) Von den betreffenden Burgen heißt es "castra nostra fidei sue commendata, quedam non concessa sibi usurpat", eine Wortwahl, die ein Lehnsverhältnis nahelegen, was wir für das Steinenschloss ausdrücklich ausschließen. - Böhmer/Will 1, S. 247ff. Nr. 27 u. 32.

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Anmerkungen 119 - 137

(119) Böhmer/Will 1, S.250ff. - Casus Monasterii Petrishusensis (Chron. Petersh.), in: MG.SS.XX. S.621-683, hier S.659 - Annales Pegavienses S.131f. - Speer, Lothar S.73f. - Falck, Geschichte S.129.
(120) Werle, Machtstellung S.27 - Hoppstädter/Herrmann 2, S.69.
(121) Meyer von Knonau 7, S.17ff. Heuermann, Hausmachtpolitik S.49 u.53 - Büttner, Erzbischof S.398 - Kolbe S.69f.
(122) Böhmer/Will 1, S. 251, Nr. 43.
(123) Graf, Salier S.53 und Graf, Herzog S.40 vermuten, dass dazu auch die Otterburg gehört haben könnte. Zum Ausgleich dafür ließ Herzog Friedrich II. um 1120 durch zwei seiner Gefolgsleute die Huneburg bei Erfenbach und die Burg Sterrenberg bei Otterbach erbauen. Die zerstörte Otterburg wurde 1144 mit Zustimmung des Mainzer Erzbischofs Heinrich dem Abt Ruthard von Eberbach überlassen und zu einer Zisterze umgebaut. vgl. Kaller, Gründungsgeschichte S.3.
(124) Siehe dazu Heinrichs Brief an die Mainzer vom Dezember 1116 (Mainzer Urkundenbuch 1, S.374ff. Nr.467) - Werle, Machtstellung S.279.
(125) Bischof Otto von Freising S.152/153. Vgl- dazu Heuermann, Hausmachtpolitik S. 61f., Bosl S.100, Hess-Gotthold, Hausmacht S.36 und Stein, Grundrisse S.1832.
(126) Annales Pegavienses S.132f. - Speer, Lothar S.76.
(127) Boos, Geschichte S.341 - Koehne, Ursprung S.233.
(128) Böhmer/Will 1, S.253, Nr. 52 die Belagerung Limburgs - Graf, Herzog S. 37 - Werle, Hausmachtpolitik S.333.
(129) Kolbe S.70ff. - Pettke, Kanzlei S.276 - Erzbischof Friedrich von Köln, Bischof Reinhard von Halberstadt, Bischof Godebald von Utrecht, Bischof Heinrich von Paderborn, Abt Erkenbald von Corvey, Graf Hermann von Winzenburg und Graf Hermann von Calvelage. Erzbischof Adelgot von Magdeburg, Pfalzgraf Friedrich von Sachsen und Markgraf Rudolf von Stade waren zwar in Frankfurt mit dabei, zogen aber nicht mit nach Limburg.
(130) Böhmer/Will 1, S.253 Nr.52.
(131) Werle, Anfänge S.365 - Kaul, Verhältnis S.226 - Kolbe S.69f.
(132) Böhmer/Will 1, S.258, Nr. 77 - Meyer von Knonau 7, S.84 Anm.47 zur Zerstörung Oppenheims - Schwind, Verfassung S.106ff - Bosl S.266 - Vgl. dazu Baur, Veste S.45, Anm.4 - Falck, Geschichte S.29f - Krause, Stadt S.10f. - Werle, Hausmachtpolitik S.335.
(133) Mainzer Urkundenbuch 1, S.517ff., Nr.600 die Erneuerung des Privilegs von 1135 - Büttner, Erzstift S.20 - Ruppersberg, Geschichte, S.87 - Falck, Geschichte S.129f. - Koehne, Ursprung S.235f. will die Unterstützung der Bürger beim Sturm auf Oppenheim als Folge der Privilegerteilung sehen.
(134) Speer, Lothar S.78f. Bischof Otto von Freising S.154/155 beschreibt sehr anschaulich die topographische Lage der Stadt Mainz und ihre militärische Befestigung (vgl. Böhmer/Will 1, S.254, Nr.63 und Annalisto Saxo., in: MG.SS.6, S.542-777, hier S.753).
(135) Ekkehardi Chronicon S.256 - Kolbe S.98f.
(136) Speer, Lothar S.79f.
(137) Falck, Geschichte S.130 - Schmitt, Erzbischof S.7f. - Pettke, Kanzlei S.276f.

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Anmerkungen 138 - 142

(138) Ruppersberg, Geschichte, S.92. Vgl. Spieß, Königshof S.214ff. zu der fast gleichzeitigen Umorientierung der Leininger und anderer Geschlechter hin zum Königtum.
(139) Werle, Machtstellung S.28 - In erster Ehe war Herzog Friedrich mit der Welfin Judith, der Schwester Heinrich des Stolzen und Mutter Barbarossas vermählt. Der Ehe mit Agnes von Saarbrücken entstammten Pfalzgraf Konrad und eine Tochter Klarissa, die den Landgrafen Ludwig den Eisernen von Thüringen heiratete.
(140) Werle, Machtstellung S.27.- Vgl. Pöhlmann, Geschichte, S.8f.
(141) Auch Adalbert II. wurde nachgesagt, er habe seiner Familie zahlreiche Kirchengüter zugeschanzt. Anselmi Hevel-bergensis, Vita Adelberti II Moguntini, in: Philippus Jaff: Monumenta Moguntina. Berolini 1866, S.565-603, hier S. 565ff. - Pöhlmann, Geschichte, S.7 - Ruppersberg, Geschichte, S.95f.
(142) Würdtwein, Nova 7, S.102, Nr.38 vom Jahr 1138.

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Anmerkung 143

(143) Werle, Machtstellung S.30-33 - Pöhlmann, Geschichte, S.12f. - Schaab/Moraw S.1. - Schaab, Grundlagen.

Anmerkungen 144 - 145

(144) Hess-Gotthold, Hausmacht S.12ff. - Bosl S.241 - Graf, Herzog S.42.. Vgl. dazu Bernhard/Barz, S.140ff.
(145) Bischof Otto von Freising S.712/713 - Stein, Burgen S.40f - Werle, Hausmachtpolitik S.331, 342f. u. 345. - Doll, Kloster S.101f.

Anmerkungen 146 - 166

(146) Bosl S.241 und 243 Anm.8.
(147) Stein, Burgen S.71 - Lehmann, Bliesgaue, S.46-62 - vgl. zum Besitz der Herren von Hohenecken im 13. Jahrhundert Pöhlmann, Südwestgrenze, S.591f. - Bosl S.247f. - vgl. Möller, Stammtafeln S.114 - Nach Tillmann S.793f. soll der Bergfried der westlich der Burg Hohenecken gelegenen Burg Perlenberg aus der Zeit um 1200 stammen, die Anlage könnte also älter sein.
(148) Lehmann, Bliesgaue S.130 - Bosl S.255. 1189 urkundet König Heinrich hier (Würdtwein, Subs. 6, S.297, Nr.16), später erscheint Albert von Nannstein als Lehnsträger Werners II. von Bolanden.
(149) Doll, Reichsland S.39 - Häberle, Sterrenberg. Die Herren von Sterrenberg werden ähnlich wie die unbekannten Herren der Otterburg Burgmannendienste in Lautern ausgeübt haben. Ein Konrad von Sterrenberg ist 1257 belegt.
(150) Bosl S.235. Der 1127 genannte Anshelmus de Tannika kann noch nicht eindeutig als Reichsdienstmann angesehen werden. Erst 1189 erscheint mit Heinrich von Tanne eindeutig ein Reichsministeriale. 1239 sind die Herren von Alt-Dahn Ministeriale des Bistums Speyer - Hans, Burgenpolitik S.28, Anm.92 - Stein, Burgen S.144 u. 151.
(151) Lehmann, Speyergaue S.338, erst 1246 als Reichsburg erwähnt (Würdtwein, Monasticon 3, Nr.76 S.175).
(152) Sie ist wohl wie die Falkenburg seit der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts Reichsburg, 1150 urkundet der Edelfreie Landolf von Gudenburc für das Kloster Eußerthal (Würdtwein, Nova 12 S.90, Nr.22 und Remling, Ub Bi Speyyer 1, S. 116 Nr.101 für 1170) - Bosl S.235.
(153) Hier urkundet 1161 Friedrich I. (Württ. UB 2, S.135) - Bosl S.239.
(154) Lehmann, Speyergaue S.101: 1219/1221 mit Burkhard von Drachenfels erstmals erwähnt.
(155) Die südöstlich von Homburg gelegene Merburg deckte das ganze Lambsbachtal und den Weg in Richtung Homburg, wo später ihre 'Nachfolgerin' die Homburg errichtet wurde - Hoppstädter/Herrmann 1, S.156 - Hoppstädter, Homburg, S.373 - Bosl S.256.
(156) Medding, Burgen S.112. Burg Kirkel ist wohl noch vor 1075 als Reichsburg entstanden und war im Besitz der Bliesgaugrafen und deren späteren Nachfolgern, der Grafen von Blieskastel. Infolge einer Erbteilung kam sie um 1100 an die Grafen von Saarwerden. Zur weiteren Geschichte: Hoppstädter/Herrmann 1, S.169 und 2, S.267ff. - Ecker, Kirkel-Neuhäusel S.57f.
(157) Nordöstlich Lautern. Zwischen 1156-67 urkundet ein Odalrich von Wartenberc in einer undatierten Urkunde Friedrichs I. - Bosl S.250f.
(158) Beim Nentersweilerhof sö Lautern. Die Beilsteiner waren mit den Wartenbergern verwandt. Sie werden erstmals 1185 erwähnt (Würdtwein, Monasticon 1, S.257, Nr.33). Ob sie schon damals über eine Burg verfügten ist unsicher; sie wird erst 1234 fertiggestellt (Böhmer, Acta Imp. Sel. S.287f. - Bosl S.252 - vgl. Heß-Gotthold, Hausmacht S.31.
(159) 1163 erscheint der Reichsministeriale Dietleib von Ramburg in einer Urkunde des Abtes von Hornbach (Würdtwein, Nova 12, Nr.24, S.93f. - Bosl S.234 - Lehmann, Speyergaue S.207.
(160) Östlich Scharfenberg zwischen Ransbach und Leinsweiler. Heinrich von Neukastel erscheint 1123 als Zeuge in einer Urkunde Heinrichs V., 1181 folgen Berenger und Hermann von Neukastel - Bosl S.234 - Lehmann, Speyergaue S.160.
(161) Nordwestlich Otterberg, 1202 Burgsitz des Johann von Schallodenbach - Bosl S.256f.
(162) Burg Scharfeneck bei Frankenweiler/Gleisweiler. 1169 erscheint Bertold von Scharfeneck und Scharfenstein, nebst seinen Söhnen Bertold, Heinrich und Konrad, dem späteren Bischof von Speyer, 1194 wird Marschall Eberhard von Anebos in einer Urkunde Heinrichs VI. genannt - Lehmann, Speyergaue S.83f. - Heß-Gotthold, Hausmacht S.31 nennt in diesem Zusammenhang noch die Perle(n)burg w Burg Hohenecken, die Burg Breitenborn (?) und Burg Randeck bei Neuheimsbach nö Kaiserslautern (vgl. Tillmann S.841).
(163) 1212 erscheint Eckebert Schenk von Elbstein - Lehmann, Speyergaue S.371.
(164) bei Frankenstein/Neustadt. 1146 ist ein Hellenger von Frankenstein Zeuge in einer speyerischen Urkunde (Remling, UB Bi Speyer 1, S.112, Nr.99) - Lehmann, Speyergaue S.395.
(165) 1219 ist ein Konrad von Lichtenstein genannt - Lehmann, Speyergaue S.384.
(166) 1219 ist ein Konrad von Lichtenstein genannt - Lehmann, Speyergaue S.384.

Zum Literaturverzeichnis


Anmerkungen 167 - 169

(167) Stumpf, Acta S.27f. Nr.24.
(168) Anno 1159 (Goerz, Regesten 2, S.43, Nr.151 u. S.46 Nr.157). Anno 1166 (ebd, S.73 Nr.256) wird er als praefectus urbis in Worms bezeichnet - Doll, Vögte S.269 - Remling, Geschichte Bischöfe 1, S.346.- Werle, Machtstellung S.25 - Werle, Hausmachtpolitik S.359 -Ruppersberg, Geschichte, S.97.
(169) vgl. dazu Schaab, Geschichte - Büttner, Territorialpolitik S.19f. 1161 sind Pfalzgraf Konrad und Simon von Saarbrücken noch gemeinsam allerdings in der strittigen Sache Burg Südlingen beim Kaiser nachweisbar (Goerz, Regesten 2, S.55, Nr.196).

Zum Literaturverzeichnis

Anmerkungen 170 - 178

(170) Büttner, Territorialpolitik S.21f.
(171) Jungk Nr. 83 (a.1152) und 86 (a.1152) der Streit mit dem Kloster Schwarzach.
(172) Gerstner, Geschichte S.102 Er betrachtete diesen vielmehr als aqua Rheni libera et regia strata, also als eine freie Königsstraße.
(173) Werle, Aufgaben S.151ff.
(174) Hoppstädter/Herrmann 2, S.282 u. 472.
(175) Ruppersberg, Geschichte, S.100f.
(176) Die Wortwahl des Lorscher Chronisten (vgl.Anm.4), der für die Zerstörung das Wort confractum und nicht etwa deletum oder destructum wählte, legt den Schluß nahe, dass der Zerstörungsgrad der vier Burgen wohl nicht vollkommen gewesen sein kann. Man darf die Quellenstelle schon wegen ihrer Singularität und ihrer zeitverschobenen Niederschrift nicht überinterpretieren. Doch gerade weil nur eine Quelle von der Niederlegung der Burgen berichtet, kann es sich um keine spektakuläre Unternehmung gehandelt haben.
(177) Patze, Bedeutung S.519 - Maurer, Rechtsverhältnisse S.100-103 - Schulze, Grundstrukturen S.115.
(178) vgl. Spieß, Lehnserneuerung - Spieß, Lehnsgesetze.

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Anmerkungen 179 - 198

(179) Schwingel, Bedeutung S.562 mit Anm.9.
(180) Tillmann S.1208.
(181) Ruppersberg, Geschichte, S.100. Die spärlichen Reste der ehemaligen Burg Mühlenbach liegen nordwestlich von Quierschied bei Numborn. Seyler, Burgen S.80 datiert sie in das 11. Jahrhundert - Die Reste der Burg (Blies-)Mengen liegen ganz in der Nähe des Ortes Habkirchen, der zum Vogteibereich des Hornbacher Vogtes gehörte. Obwohl sie erst 1289 erwähnt ist, könnte ein Vorläuferbau u.U. zum Kreis der für eine Zerstörung 1168 in Frage kommenden Burgen gehören. Vgl. Tillmann S.97 und S.244 der Hinweis auf die Burg Frankenberg ssw Miltenberg, die ebenfalls 1168 durch Kaiser Friedrich I. zerstört worden sein soll. Inwieweit hier eine Verwechslung mit der Burg Frankenburg im Elsaß, die den Grafen von Werd zeitweise als namengebende Burg diente, besteht, ist hier nicht zu entscheiden.
(182) Sprater, Schlößl - Stein, Grundrisse S.1830-1832 - Stein, Schlössel - Zur Datierung s. Böhme, Burgen 2 S.28f. und Bernhard/Barz, S.143-152.
(183) Decker, Benediktinerabtei S. 40 leitet aus der Lage des Klosters Klingenmünster im Lutramsforst den saarbrückischen Einfluß auf das Kloster und das Schlössel ab. Bezeichnenderweise folgt nach 1086 eine Reihe von Urkundenfälschungen des Klosters Klingenmünster, der eine weitere Serie von Fälschungen unter Erzbischof Adalbert I. folgt - Vgl. dazu Palatia Sacra 3, S.119 und 126ff.
(184) Stein, Burgen S.19f. hält Heinrich IV. für den Bauherren. Er habe seinen Architekt Benno von Osnabrück von Speyer aus, die salische Anlage zu den spätkarolingischen bzw. frühottonischen Fluchtburganlagen errichten lassen. Während des Feldzuges Friedrichs II. 1116 sei die Burg im Auftrag Heinrichs V. erobert worden und die der Lehenshoheit der Äbte von Klingenmünster unterstehende Feste schon damals als Vogtsitz in den Händen der Saarbrücker gewesen. - Vgl. Stein, Schlössel S.108ff.
(185) Werle, Machtstellung S.26: Bis um 1200 haben die Saarbrücker und ihre Nachfolger, sowie die Zweiglinie Zweibrücken fast den gesamten geschlossenen Besitz der Abtei Klingenmünster territorialisiert und die Abtei geradezu mediatisiert, ähnlich wie die Zweibrücker Grafen später ihr Vogteikloster Hornbach.
(186) Auf Spuren einer Zerstörung aus dieser Zeit weist Sprater, Schlößl S.4 hin.
(187) Pöhlmann, Geschichte, S.6f. - Werle, Machtstellung S.35 - Decker, Benediktinerabtei, S.80f.
(188) Bei der Teilung mit seinem Bruder Simon II. erhielt Graf Heinrich I. von Zweibrücken den halben Teil der Burg. Die andere Hälfte wird Simon III. von Saarbrücken seinem Bruder Friedrich, dem Stammvater des zweiten Geschlechts der Grafen von Leiningen überlassen haben. Bei ihrer ersten urkundlichen Erwähnung 1237 und 1238 ist sie in der gemeinschaftlichen Verfügunsgewalt der Grafen Heinrich II. von Saarbrücken und seines Vettersohnes Graf Friedrich von Leiningen. 1252 wird Burg Landeck immer noch als Reichslehen des Grafen Emich von Leiningen bezeichnet (die Urkunde vom 5.10.1252 ist abgedruckt, in: ZGO 11, 1860, S. 288) - Stein, Burgen S.56 sieht sie ab 1210 mit ihren Pertinenzen aus dem Klingenmünsterer Kirchengut als ein Reichslehen der Grafen von Eberstein - Werle, Machtstellung S.35.
(189) Einzelheiten bei Hoppstädter/Herrmann 2, S.294f.
(190) Goerz, Regesten 2, S.73 Nr.256: Noch 1166 wird Graf Simon als "praefectus urbis" in Worms genannt, 1174 ist bereits Pfalzgraf Konrad Vogt des Wormser Hochstiftes (ebd., S.101, Nr.357). 1271 erhob Heinrich II. von Zweibrücken als Rechtsnachfolger Anspruch auf die Wormser Burggrafschaft, sein Sohn erlangte dann eine Abfindung. Ruppersberg, Geschichte, S.100, Anm. 5 - Boos, Geschichte S.298 - Pöhlmann, Geschichte, S.9.
(191) Sie brach wohl nicht schlagartig ab, wie Doll, Vögte S.258 und 268 und Schreibmüller, Landvogtei S.14 dies annehmen. Somit ist auch kein ursächlicher Zusammenhang mit der Strafaktion gegen das Haus Saarbrücken herzustellen.
(192) Belege für 1176: Würdtwein, Nova 12, S.132 -Nach Remling, Geschichte Abteien S. 123 vermehrte Ida vor 1153 die Besitzungen Limburgs (Würdtwein, Monasticon 1, S.59) - Württ. UB 2, S. 207 Nr. 241 nennt 1180 die comitissa de Mattenberc.
(193) Lehmann, Speyergaue S.307f. Werle, Machtstellung S.28. Anfang des 13. Jahrhunderts geriet die Burg in den Lehnsbesitz der Grafen von Leiningen.
(194) Bereits 1163 und dann 1176 und 1178 erscheint ein Dudo advocatus, 1188 sind Friedrich Barbarossa und Heinrich VI. als Speyerer Vögte nachgewiesen. Württ. UB 2, S.254 Nr. 455 - Baur, Hess. Urk. S.35f. Nr.22.: 1202 findet sich ein "Anselmus spirensis advocatus".
(195) Nach der Amtszeit des Saarbrückers Bruno auf dem Abtstuhl in Limburg war 1116 Werner von Grüningen Vogt in Limburg. Zwischen 1135 und 1153 hatte Graf Simon I. von Saarbrücken die Vogtei inne. Im Jahre 1173 trat Wildgraf Gerhard in dieser Position auf. 1205 erschien dann endgültig König Philipp als Schutzherr der Abtei, der den Landvogt im Speyergau Graf Friedrich von Leiningen mit der Ausübung des Schutzes beauftragte (Böhmer, Reg. Imp. 5/1, Nr.123) - Doll, Vögte (Protokoll) lehnt S.17 eine staufische Obervogtei zur Zeit Werners und Simons in Limburg ab.
(196) Jungk Nr.47 (1122) und Nr.67(1139) für St. Viktor, Nr.49 (a.1124) für St. Peter.
(197) Jungk Nr.131 (a.1181) für St. Alban u. Nr.213 (a.1215) für Altenmünster - Pöhlmann, Regesten Nr.28 für St. Alban und Altenmünster (1200-1209).
(198) Jungk Nr 88 (a.1153).

Zum Literaturverzeichnis

Anmerkungen 199 - 200

(199) Stein, Grundrisse S.1833. Zwischen 1140-50 wurden an der Nordwestseite der Burg bauliche Veränderungen vorgenommen und auch der heute noch als Sockel vorhandene Bergfried stammt aus der Spätzeit der Burg. Ob der Ausbau der Burg Grund für die Zerstörung war oder den Versuch eines Neuanfangs symbolisiert, ist nicht zu entscheiden.
(200) Die Saarbrücker haben wohl im späten 12. Jahrhundert mit dem Bau der Anlage begonnen. Um 1220 fiel sie dann an die sich von den Saarbrückern abspaltende Familie der Leininger. Bei der Leiningischen Teilung 1237 zwischen den Grafen Friedrich II. und Emich IV. blieb die in diesem Jahr erstmals genannte Anlage zusammen mit den Dörfern Rodalben, Merzalben und dem Ort Eisweiler bei der alten Leininger Linie: castrum Grebinstein cum villis Rothalbin, Merichisalbin et Eiswilre attinentibus (Lehmann, Speyergaue S.3). Stein, Burgen S. 53.