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Die Photos wurden freundlicherweise von Steffen Bergner zur Verfügung gestellt.
6.2.3. Der Burgenkranz um das Königsland Lautern
In Verbindung mit dem Bau der Pfalz entstanden eine Reihe von Burgen der Herren, die im Bereich des Reichslandes bereits begütert waren und die Barbarossa als Burgmannschaft für seine Pfalzpolitik einzuspannen wußte. Auch für die betroffenen Herren brachte dies Vorteile, denn sie konnten so bedeutende Herrschaftsrechte erwerben bzw. ausdehnen. Zum Kreis dieser Burgmannschaft gehörten vor allem die aus der Dienstmannschaft des Bistums Worms stammenden Herren von Hohenecken.(146) Die Hohenecken schufen sich um 1160 mit dem Bau der gleichnamigen Burg einen machtvollen politischen Mittelpunkt.(147) Friedrich I. legte einen wohldurchdachten Burgenkranz um die Pfalz, der die militärische Sicherung und den Aufbau einer Verwaltung gewährleisten sollte. Bei Landstuhl entstand in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts im äußersten Westen des Reichslandes an der großen Heer- und Handelsstraße vom Rhein nach Lothringen der Nannstein(148) und wohl auch die am nördlichsten Punkt des Reichsgutes gelegene Burg Sterrenberg bei Otterbach.(149) Weiterhin sind zu nennen die Burgen Alt-Dahn,(150) die Falkenburg bei Wilgartswiesen,(151) die Guttenberg südlich des Trifels,(152) Burg Germersheim in der Nähe der Spiegelburg,(153) der Drachenfels,(154) die Homburg, das Reichslehen der Grafen von Homberg,(155) die Burg Kübelberg (=Wonnenburg), die die Nordseite des Landstuhler Bruches schützte, Burg Kirkel,(156) die Wartenburg,(157) Burg Beilstein,(158) die Ramburg,(159) Burg Neukastel,(160) Burg Schallodenbach,(161) Burg Scharfeneck/Scharfenstein,(162) Burg Elmstein,(163) Burg Frankenstein(164) und Burg Lichtenstein.(165) Die Taktik Barbarossas, Ministeriale des Bistums Speyer zum Reichsdienst einzusetzen wird besonders im Falle des Trifels, der Kästenburg und der Burgen Meistersel und Dahn feststellbar. Ein direktes Zusammengehen mit der Speyerer Kirche ist zu erkennen, als Friedrich I. 1152 den Berwartstein dem Bistum schenkte, allerdings als Hochvogt des Stiftes seinen Einfluß auf Burg und Landschaft wahrte.(166)
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