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Die Photos wurden freundlicherweise von Steffen Bergner zur Verfügung gestellt.
5. Die Politik Graf Adalberts von Saarbrücken, Erzbischof in Mainz
Am 28. Dezember 1107 belehnte Heinrich V. den Grafen von Zütphen mit der ledig gewordenen Grafschaft Friesland und erhielt im Gegenzug das Lehen Alzey zurück. (98) Der Ausbau Alzeys zum Mittelpunkt einer Güterpolitik und die beginnende Reichslandpolitik um Lautern schoben erneut einen Keil zwischen das Erzstift Mainz und den Saarbrücker Machtbereich.(99) Von dieser Entwicklung war aber auch der örtliche Adel betroffen. Die Zeit, in der Gefolgschaft zu den Saliern größere territoriale Erwerbungen versprach, ging mit der Neuorientierung der salischen Hausgutpolitik zu Ende. Die zunehmende Einschränkung der Dynasten manifestierte sich in der rheinisch-fränkischen Adelsopposition, die später - nach seinem Bruch mit dem König - maßgeblich von Erzbischof Adalbert beeinflußt wurde. Seinem Bruder Friedrich von Saarbrücken war es gelungen, nach dem Verzicht Bischof Gebehards 1107 den gemeinsamen Bruder Bruno auf den Bischofsstuhl in Speyer zu lancieren.(100) Das ambivalente Verhalten Bischof Brunos und die Bedeutung, die dem Hochstift Speyer dank der zahlreichen königlichen Übertragungen der letzten Jahre zukam, machen verständlich, warum die im Folgenden dargestellten Kampfhandlungen gerade hier ihren Anfang nahmen. Offenkundig wurde der Dissens zwischen dem Reich und Saarbrücken, als im Jahre 1112/1113 der Streit um den Besitz des Trifels(101) und des "castrum Beatae Marie",(102) der Madenburg, sowie einiger anderer Burgen eskalierte.
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