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Die Photos wurden freundlicherweise von Steffen Bergner zur Verfügung gestellt.
3.2. Die Rolle des Bistums Speyer
So läßt sich vorläufig feststellen, dass die Reichslehnburg Trifels und die königlich-speyerische Madenburg dem Salier Heinrich IV. von oppositionellen Dynasten vorenthalten worden sind. Es läßt sich auch eine - freilich vage - frühe Beziehung der Grafen von Saarbrücken zu Herrmann von Obrigheim konstruieren, der uns somit als der unbekannte Vogt Herrmann im Kloster Hornbach wieder begegnen könnte. Eine Beziehung verwandtschaftlicher Art zwischen dem Zeisolf-Wolfram Diemar von Trifels und Graf Sigebert und seinen Nachfolgern ist nicht nachweisbar. Über den letzten Vertreter der Familie der Zeisolf-Wolfram, Bischof Johann von Speyer, sind aber eine Reihe von Burgen an das Hochstift gelangt, wie etwa die Kestenburg,(39) Burg Leimersheim(40) und Burg Meistersel.(41) Es bleibt aber zweifelhaft, ob auch die Burgen zu Deidesheim, Spangenberg im Elmsteiner Tal, Lindenberg mit dem dazugehörigen Königsbach und Wolfsburg mit Neustadt/Haardt(3942) an die Speyerer Kirche gelangt sind.(43) Ebenso ist nicht sicher, ob zu diesem frühen Zeitpunkt bereits ein speyerischer Einfluß auf die 1204 erstmals genannte Rietburg und die Krobsburg bei Edenkoben(44) bestanden hat. Für unsere Betrachtung ist von Bedeutung, dass er über seinen Nachfolger Bischof Bruno von Saarbrücken Ansprüche auf den Trifels und die Madenburg auf Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken weitergegeben haben muß.(45) Darauf wird noch zurück zu kommen sein. Schon früh nahm der Hochstiftsvogt für den Speyerer Bischof Grafenrechte im engeren Speyerer Gebiet wahr. Nach der Übertragung der Grafschaft im Lutramsforst und der Grafschaft Forchheim 1086 durch Heinrich IV. an den Speyerer Bischof muß sich seine Zuständigkeit fast auf den gesamten Speyergau ausgedehnt haben,(46) ihm oblag anscheinend alles Recht und alle Gewalt in den genannten Grafschaften, wie sie früher die weltlichen Grafen besessen hatten.(47) Das Gebiet seiner Zuständigkeit ist zwar nicht eindeutig einzugrenzen, seine Kompetenzen gingen aber mit Sicherheit weit über das Stadtgebiet hinaus. Er nahm gerichtliche Befugnisse wahr, vor allem aber unterstand ihm die Aufsicht über die Befestigungsanlagen der Stadt.(48) Seit 1020 und dann ununterbrochen von 1109 bis 1168 sind die Ekberte als Vögte und Burggrafen des Hochstiftes und der Stadt Speyer bezeugt.(49) Doch eine aktive Beteiligung der Vögte aus der Familie der Ekberte am Bau des Steinenschlosses ist schon deshalb kaum möglich, da für den Hornbacher Besitz in Eisweiler die Vogtei des Klosters zuständig war, die - wie wir sehen werden - ganz unter dem Einfluß des Speyerer Bischofs stand
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