Zu sehen ist die Burg Sooneck
Burgenlexikon - Dr. Stefan Grathoff

Kategorie: H, Bayern Zuletzt aktualisiert: 11.07.2005

Harburg a.d. Wörnitz

Südöstlich Nördlingen

Die Harburg wird erstmals 1150 erwähnt. Damals war sie als Reichsburg ein wichtiger Stützpunkt in der Reichspolitik der Stauferkönige. Die Verwaltung der Burg oblag einer Ministerialenfamilie. 1251 verpfändet König Konrad IV. (1250-1254) die Siedlung an Graf Ludwig III. von Oettingen, 1299 wurde auch die Burg durch Kaiser Karl IV. (1346-1378) an Graf Ludwig IV. von Oettingen verpfändet. Die Reichspfandschaft Harburg wurde 1418 umgewandelt. Kaiser Sigismund (1410-1437) erklärte Harburg zum uneingeschränkten Eigentum der Grafen. Im Schmalkaldischen Krieg (1546-1547) wurde Harburg 1547 belagert und auch im 30jährigen Krieg (1618-1648) mehrmals in Mitleidenschaft gezogen. 1731 erlosch die seit 1539 evangelische Linie des Hauses Oettingen, und die Burg fiel an die katholische Linie der Grafen von Oettingen-Wallertstein. Im Jahr 1800 nahmen französische Truppen im 2. Koalitionskrieg die Harburg unter Beschuß. Auf den glücklichen Ausgang der Belagerung geht das heute noch im Juni vor den Burgtoren gefeierte Bocksfest zurück.

Information
Schloß Harburg
Eigentümer: Moritz Fürst zu Oettingen-Wallerstein
Burgstraße 1
86655 Harburg
Tel.: 09080/9686-0
Fax: 09080/9686-99
eMail

Von: (sg)