Zu sehen ist die Burg Sooneck
Burgenlexikon - Dr. Stefan Grathoff

Kategorie: B, Thüringen Zuletzt aktualisiert: 18.06.2005

Birkenstein

Birkungen sö bei Leinefelde, 14 km ö Heiligenstadt

Im Jahr 1191 wird der Ort Birkungen erstmals urkundlich erwähnt. 1256 wird die Burg mit der Nennung eines Adelherd von Birkenstein erstmals erwähnt. Die Burg stand wohl über dem Dorf Birkungen auf einer Anhöhe, die noch heute Birkenstein genannt wird. Auf ihr saß die Familie von Birkenstein. 1287 traten Pfalzgraf Albert d.Ä., Friedrich von Sachsen , Markgraf Heinrich von Meissen und Landgraf Dietrich von Thüringen Rechte an den Burgen Gleichenstein, Scharfenstein und Birkenstein an den Erzbischof ab (Böhmer/Will 2 S.431 Nr.53). 1290 gibt Rudolf von Bodenstein dem Erzbischof von Mainz den Zehnten in Birkungen zurück .1294 verkaufte Graf Heinrich von Gleichen gen. Gleichenstein seine Burgen Gleichenstein, Scharfenstein und Birkenstein und das Eichsfeld mit Konsens seiner Verwandten der Edelherren Hermann und Albrecht von Lobdegburg gen. von Leuchtenberg dem Erzbischof (Vogt 379-382, 390). 1323 war die Burg noch im guten Zustand.

Quelle: Wolf-Löffler S.48; Wintzingerode-Knorr S.110ff. und 669  

Literaturhinweise:
R. Hillmann, Aus den Blättern eichsfeldischer Geschichte. In: Aus der Heimat (Heiligenstadt) 20 (1902/1903).
K. Wüstenfeld: Schloß Birkenstein. In: Heimatborn. Beilage zum Eichsfelder Volksblatt 3 Nr.4.

Von: (sg)