Zu sehen ist die Burg Sooneck
Burgenlexikon - Dr. Stefan Grathoff

Kategorie: B, Rheinland-Pfalz Zuletzt aktualisiert: 30.05.2005

Battenberg/Pfalz

Battenberg am Eckbach südwestlich Grünstadt

Auf dem "Battenberg", einem etwa 300 Meter hohem Hügel siedelten schon in der Frühzeit Menschen. Funde aus der der Stein- und Hallstattzeit, der Zeit der römischen und merowingischen Herrschaft weisen auf eine lange Siedlungskontinuität hin. Der Ort Battenberg (Bettenberge) wird 788 in den Güterverzeichnissen des Klosters Lorsch genannt. Die Martinskirche im Ort gehörte zu jenen Gütern, die König Ludwig der Deutsche 836 der Abtei Glandern bei Metz übertrug. 1260 heißt der Ort "Pethinberc". Die Grafen von Leiningen waren schon im 13. Jahrhundert im Ort begütert. Zum Schutz seiner Herrschaftsrechte erbaute Graf Friedrich III. von Leiningen (gest. 1287) die Burg Battenberg. Die Burg wurde 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch die Truppen Ludwigs XIV. stark beschädigt. 1785 wurde die Ruine teilweise abgetragen bzw. als Steinbruch benutzt. Die Ringmauer und ein Untergeschoss des Turms (Dehio: Reste eines Torbaus und eines nachmittelalterlichen Wohngebäudes mit Treppenturm) sind erhalten. Die Burganlage ist heute in Privatbesitz mit Hotel und einer Weinstube.

Quelle: Dehio S.78, Homepage des Kreises Bad Dürkheim

Von: (sg)