Zu sehen ist die Burg Sooneck
Burgenlexikon - Dr. Stefan Grathoff
Burgenlisten geordnet nach Burgherren

Mainzer Erzbischofsburgen

Mein Buch über die Burgenpolitik der Mainzer Erzbischöfe ist Anfang 2005 fertig geworden. Es ist über den Buchhandel lieferbar:

Stefan Grathoff
Erwerb und Funktion von Burgherrschaft am Beispiel der Mainzer Erzbischöfe im Hoch- und Spätmittelalter. (= Geschichtliche Landeskunde.58).
Franz Steiner Verlag Stuttgart 2005.
ISBN 3-515-08240-9.
Preis: 78 €.

Die Herrschaft über Burgen war für die Orts- und Gebietsherrschaft der Mainzer Erzbischöfe von großer Wichtigkeit. Entscheidend für die herrschaftspolitische Bedeutung der Burgen war aber deren Besitzqualität. Nur solche Burgen, die ohne Einschränkung in der Verfügungsgewalt der Erzbischöfe waren, konnten ihre herrschaftsfördernden Funktionen voll entfalten. Die meisten Burgen waren jedoch persönlichen Bindungen oder lehns- bzw. pfandrechtlichen Beschränkungen unterworfen. Sie spielten dann im Beziehungsgeflecht und der Finanzpolitik der Erzbischöfe eine wichtige Rolle.
Die Arbeit untersucht anhand sämtlicher mittelalterlicher Burgen, mit denen die Mainzer Erzbischöfe in ihrem Erzstift in Berührung kamen, das jeweils zur Verfügung stehende Instrumentarium der Burgenpolitik. Hier wird besonders auf den Neubau von Burgen, die Lehnsburgen, die Burg als Pfand- und Kauf- bzw. Verkaufsobjekt, die Verwaltung der Eigenburgen und auf den Kampf um und mit Burgen eingegangen. Zusammenfassend wird die Funktion der Burg im Rahmen der erzstiftischen Territorialpolitik und die unterschiedliche Vorgehensweise in den südlichen und nördlichen Teilen des Erzstiftes vorgestellt. Ein ausführlicher Personen- und Ortsindex sowie neun Übersichtskarten helfen bei der Erschließung.

Über die Menüführung rechts können Inhaltsverzeichnis, divere Listen und einige Übersichtskarten angesteuert werden.

Mittlerweile ist das gesamte Buch über books.google.com. einzusehen.